Gesund Wohnen für größeres Wohlbefinden

Wir halten uns ca. 90% unserer Lebenszeit in geschlossenen Räumen auf, sei es nun daheim oder auf der Arbeit. Dabei sind wir von vielen künstlichen, aber auch natürlichen Produkten und Materialien umgeben. Diese bergen häufig ein Allergiepotential in sich. Die Symptome können vielfältig sein und das macht es auch den Medizinern so schwer einen Zusammenhang mit dem Umfeld des Patienten herzustellen. Erkrankte haben häufig einen langen Leidensweg hinter sich bis festgestellt wird, dass es an der Wohnung oder dem Arbeitsplatz liegt. Umso wichtiger ist es sich ein „Gesundes Wohnen“ zu ermöglichen.

Es gibt für gesund Wohnen keine gesetzlich festgelegten Grenzwerte!

Das Umweltbundesamt empfiehlt max. 300µg VOC/m3 Luft bzw. 60µg Formaldehyd/m3 Luft. In der Regel sind jedoch Werte bis zum 10-fachen davon zu finden. Und das sind nur 2 Kategorien von einer Vielzahl von Schadstoffen.
Erkrankungen wie Allergien, Atemwegsbeschwerden oder im schlimmsten Fall Krebs nehmen immer mehr zu. Einen Zusammenhang zu den uns umgebenden künstlichen Stoffen in Nahrungsmitteln, der gebauten Umwelt und der Kleidung herzustellen liegt nahe.
So zeigen z.B. Studien an Schwangeren ein deutlich höheres Risiko des Kindes an Asthma zu erkranken, wenn die Mutter während der Schwangerschaft erhöhten Konzentrationen an Formaldehyd ausgesetzt war. Formaldehyd ist vor allem in Möbeln aus Spanplatten zu finden, kann aber auch durch Kerzen oder Räucherstäbchen entstehen.
Deshalb geht es beim Gesund Wohnen auch darum ein möglichst gesundes Wohnumfeld durch die richtige Auswahl der Materialien zu schaffen. Und dies nicht nur im Fall einer Erkrankung, sondern vor allem als vorbeugende Maßnahme.
Hier finden Sie für die verschiedenen Innenraumbereiche Tipps für die aus wohngesundheitlicher Sicht optimale Gestaltung.